Dienstag, 12. August 2008

"Ruhetag"


Die ganze Nacht hat es gegossen. Ich schlief unter meinem Tarp aber sehr gut und hatte keine Probleme mit dem Regen. Nerven tut er trotzdem langsam.

Es regnet fast den ganzen Tag und wenn es mal nicht regnet, dann schauert, kübelt oder schüttet es. Der Wasserspiegel nähert sich langsam der bedrohlichen Marke, sprich den Zelten. Einige mußten schon umziehen. Es ist ein Trauerspiel.

Bernhard wollte gerne mal den Bodensee im Regen sehen, hat sein Zelt abgebrochen und ist weiter gefahren. Er hat sich zwar das größte .....ßwetter ausgesucht, hat aber dadurch nur zwei kleine Etappen, während wir morgen eine große Etappe zu bewältigen haben.
Einerseits wäre ich auch gerne abgehauen, möchte aber Hans und Christel nicht zurücklassen. Manchmal ist das Gewissen auch etwas im Weg. Na, was soll's, passiert mir ja häufiger.

Nachdem ich nun schon bald 6 Stunden unter einem Pagodenzelt gesessen habe und mir der Hintern weh tut, als wäre ich auf einem Bullen geritten, fuhr ich mit Lutz und Elvira mit einem Taxi nach Freiburg, auch dort das gleiche Wetter.

So langsam tropft kondensiertes Wasser auf meinen Schlafsack, dem ich aber noch einen wasserdichten und atmungsaktiven Überzieher sprich "Biwaksack" spendiert habe. Mal sehen, ob das Ding was taugt, sonst wird mein Schlafsack naß und ich muß zu "Plan B" übergehen. "Plan B" bleibt aber noch im Sack!

Hans und Christel sind mal wieder mit ihrem Zelt abgesoffen. Der Dauerregen hat sich erfolgreich einen Weg durch die Zeltbahnen gesucht. Sie haben sich jetzt eine Plane vom Campingplatz besorgt und über ihr Zelt gelegt. Morgen werden wir sehen, dass wir eine Plane im Baumarkt erstehen, damit Schluß mit dem ständigen Durchregnen ist. "Klassiker" hin oder her!

Heute ist früh schlafen gehen angesagt, denn außer "Naßregnen" kann man hier nichts weiter tun!

Morgen soll das Wetter wieder besser werden, na wer's glaubt, aber wir werden sehen!

Bilder habe ich heute nicht gemacht, ich habe meine wasserdichte Kamera nicht dabei!