Sonntag, 10. August 2008

Ein langer Tag!


Die Nacht war trocken und keine Schnarcher weit und breit, da sie alle ein Zimmer genommen haben. Ich habe bestens geschlafen.

Nach dem Frühstück gab es eine kleine Unstimmigkeit mit dem Start. Es sollte uns mal wieder der stellvertretende Bürgermeister um 10:00 Uhr auf die Strecke schicken und keiner der Beteiligten hatte Lust dazu. Planung hin und her, man kann es auch übertreiben. Schließlich geht es um uns und wir wollen los. Es bringt uns nichts, wenn wir ständig wegen so'n Kram aufgehalten werden, nur weil sich irgendjemand profilieren muß. Wieder verloren wir wertvolle Zeit.

Die Strecke, die Bernhard ausgesucht hat, war sehr viel besser als gestern. Wir fuhren über sehr schöne Straßen bis nach Gemünd, wo wir bei Familie Märker in ihrem Privatmuseum aufgenommen und wurden mit einer Suppe und allem möglichen Leckereien verköstigt. Für eine kleine Privatsammlung haben sie eine schöne erlesene Sammlung zusammengetragen. Neben sehr schön restaurierten Fahrzeugen waren auch wirklich bemitleidenswerte Exemplare im Originalzustand zu sehen.







Da wir schlecht in der Zeit lagen, mußten wir langsam sehen, dass wir voran kommen und wählten größere Straßen, die zum Glück nicht allzu stark befahren waren. Trotzdem kamen wir als letzte Gruppe gegen 19:30 Uhr auf dem Campingplatz an.

Als kleines Problem hatten wir nur Hans seine Vorderradbremse, die nicht immer so ganz loslassen wollte. Toni stellte sie soweit wieder her, dass sie wohl bis Freiburg hält und dort demontiert und neu gefettet werden kann.

Ansonsten erinnert alles ein wenig an die Alpentour. Hans poliert Abends seine Zündkerzen, füllt Öl nach und hängt am Tag mit einer leichten Ölfahne etwas hinterher. Dass er etwas mehr Probleme mit den Steigungen hat, ist auch in Ordnung, da sein Roller die meiste Last zu tragen hat.

Was nicht so schön ist, Toni hat uns heute Abend verlassen, da er in seinem Betrieb nach dem Rechten sehen muß. Schade, aber wenn man selbstständig ist, dann kann man halt nicht immer so wie man will.

Die Etappe war etwas lang aber ansonsten war es ein schöner Tag.