Die Nacht war trocken und kein Fuchs hat mich besucht.
Nach dem Packen bakamen wir ein reichhaltiges Frühstück.
Zwischenzeitlich zerlegte ich von einem Mitstreiter noch einen Vergaser und versuchte, die Beschleunigerpumpe wieder instand zu setzen. Diese hielt später aber nur etwa 15 Kilometer, dann war der Kolben wieder fest und der Roller wurde eingeladen.
Wir fuhren wieder schönste Strecken, nachdem ich mir gleich zu Anfang einen Patzer erlaubte und nicht auf mein Navi hörte. Dies kostete uns aber nur etwa 5 Kilometer, bis wir wieder auf unserer Route waren. Was wir bis jetzt noch nicht hatten, kam heute, Schotterpisten, zwei an der Zahl, wobei eine noch durch den Wald ging. Wunderschön, nur viiieeel zu kurz.

Als kleines Malheur hatten wir leider eine kleine Einlage von Hans, der seinen Roller samt Besatzung und Ladung in einer Serpentine ablegte, weil er den ersten Gang nicht rein bekam und auch mit dem Fuß keinen Halt finden konnte. Die kleine Beule am Beinschild wurde sofort wieder rausgezogen, was mit einem "Blob" vom Blech kommentiert wurde. Die Beule war rückstandlos weg, nur der Lack war noch ein klein wenig abgeblättert, mehr nicht.
Verletzt war nur Hans sein Stolz, sonst wurden keine Verletzungen davon getragen.
Die Sportanlage von "Cham" fanden wir fast ohne Probleme. Auf den letzten Metern trafen wir noch einen "eingeborenen Heinkelfahrer", der uns die letzten paar hundert Meter die Richtung wies.
Die Sportanlage ist sehr gepflegt und wir werden die Nacht wie auf einem dicken Teppich schlafen.
Hans versuchte seine Gänge etwas nachzustellen, wobei ich ihm empfahl, bei der Gelegenheit, gleich den schwergängigen Kupplungszug mit auszutauschen. Beim näheren Hinsehen stellte ich dann fest, dass er gerade dabei war sich aufzulösen. Bis nach Hause hätte er sicher nicht mehr gehalten. Bei der Arbeit ging ich dann Hans zur Hand oder vielleicht auch er mir. Zumindest hatte ich mal wieder die dreckigen Finger.
Beim anschließendem Duschen wähnte ich mich eigentlich allein und trällerte vergnügt so vor mich hin. Als ich dann aus der Dusche kam und mein Handtuch holen wollte, hatte doch so ein "Scherzbold" die Tür aufgelassen und eine junge Frau stand gerade im Gang auf Höhe der Tür. Sie erwischte mich inflagrantie wie Gott mich schuf. Mehr als ein fröhliches "Hallöchen" viel mir spontan nicht ein. Wir lachten beide, sie ging weiter und ich schloss mal wieder die Tür. Was Neues hatte sie sicher nicht gesehen
