Mittwoch, 13. August 2008

Ein Tag der 1. Klasse.


Wider Erwarten hörte es in der Nacht auf zu regnen. Auf einmal war Schluß. Das Wasser war wohl alle. Markus hatte noch erfahren, dass 90 Liter Regen auf den m2 gefallen waren, na immerhin mehr als die angesagten 40 Liter. Ein Extra, auf das ich gerne Verzichtet hätte.

Wir sind schon recht früh aufgestanden, um zeitig los zu kommen, da eine große Etappe vor uns lag. Etwa um 7:45 Uhr starteten wir dann nach Leeder.

Da Bernhard uns verlassen hatte, übernahm ich wieder die Führung. Da ich nur mein GPS im Handy dabei habe, fuhren wir nach "Zuruf", ohne Sicht auf eine Karte. Dies ging erstaunlich gut. Bis auf ein paar kleinere Patzer hatten wir keine Probleme mit der Navigation.

Das heutige Wetter entschädigte für den gestrigen Tag. Wir fuhren wunderschöne Straßen bei bestem Wetter durch den Schwarzwald, die uns anfänglich etwas aufhielten, bis die Route dann in leicht hügeliges Gelände überging, wo wir gute Fahrt machten. Zweimal fuhren wir dabei durch Fußgängerzonen irgendwelcher Kleinstädte und einmal durch ein Gut. Vorn durch den Torbogen rein und hinten wieder raus. Das Navi wollte es so und es war wirklich sehenswert.
Eine kurze Strecke mußten wir zwar wohl oder übel auf eine Bundesstraße, was aber durch die übrige Strecke schon wieder fast vergessen ist.
Zwischenzeitlich kaufte Hans noch eine Folie fürs Zelt, da endlich Schluss mit dem ständigen durchregnen sein sollte. Diese Nacht wird die Folie wohl nicht gebraucht, es wird kein Regen erwartet.
Da wir am Ziel einen Grill zu Verfügung haben, besorgten wir uns kurz vorher noch entsprechendes Grillgut.

Als wir schließlich bei der Almhütte ankamen, waren wir erstaunlicherweise mit die Ersten und wurden freudig mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Der Grill brannte schon, so dass nach dem Aufbau der Schlafstätte gleich mit dem Grillen begonnen werden konnte.


Es waren diverse Salate vorbereitet, bei denen man sich nach Herzenslust bedienen konnte. Es war ein perfekter Empfang und ein schöner Abend, der mit einem kleinen Sonnenuntergang eingeläutet wurde.


Da es hier zwei Füchse geben soll, werde ich heute vorsichtshalber meine Schuhe am Roller anbinden, falls diese, wie der Fuchs auf der Loreley, auch auf altes, stinkiges, durchgewalktes Leder stehen sollten. Wenn sie auf meinen Latschen kauen wollen, müssen sie es bei mir tun und dann werde ich ihnen in den Schwanz beißen. Wenn ich mit Fuchsschwanz am Roller nach hause kommen sollte, ist er selbst erbeutet und stammt aus Leeder.