Samstag, 2. August 2008

Ein ereignisreicher Tag!


Man, was für eine Nacht. Ich weiß nicht, was mein Zeltnachbar, wenn er nicht gerade sägte oder Selbstgespräche führte gemacht hat, aber es hörte sich an, als wenn er sein Zelt unterkellern würde. Zumindest bekam ich kaum ein Auge zu.

Nach dem Frühstück, starteten wir zu einer Ausfahrt und ich erfreute mich an einem Schieber, den man wieder ganz nach oben ziehen konnte. Was so ein Zentimeter doch ausmachen kann.

Als erstes stand die Besichtigung der "Kornbrennerei Hardenberg" auf dem Programm.




Mangels Interesse am Alkohol war es für mich nicht so interessant. Ich interessierte mich mehr für die Abfallprodukte wie Methyl.
Nach der Führung konnte im angeschlossenem Restaurant gegessen werden.

Ich nutzte die Zeit, um in Ruhe einkaufen zu gehen, da ich für die große Tour noch etwas benötigte.
Danach folgte der Aufstieg zur "Burgruine Hardenberg" wieder mit der selben Führerin. Obwohl ich langsam keine Führungen mehr mag, war diese sehr schön und ich konnte eine Reihe schöner Fotos machen.








Der Rückweg war dann irgendwie länger, zumindest kam es mir so vor. Ich kriegte nur regelmäßig einen Fön, wenn vor dem Berg noch mal Gas weggenommen wurde, ich meinen Schwung verlor und wenn ich endlich wieder oben in fahrt war und dann wieder abbremsen mußte, weil so ein paar Flachland Tiroler Höhenangst hatten und am liebsten Ihren Roller den Berg runtergeschoben hätten. Wenn sich jetzt jemand den Schuh anziehen möchte, dann mag er es ruhig tun.

Zurück auf den Platz gekommen, wurde erst mal das obligatorische Gruppenfoto gemacht, es gab Kaffee und Kuchen und der Teilemarkt wurde eröffnet.



Dann folge der "Bunte Abend" mit Verkauf der Tombolalose mit anschließender Auslosung, sowie einigen Darbietungen der (jetzt werde ich wohl gesteinigt) Orientalischen Tanzgruppe???

Den Abend verbrachte ich überwiegend mit Hauke unterm Tarp, von wo wir alles gut im Blick und trotzdem unsere Ruhe hatten.

So, jetzt ziehe ich noch kurz mit meinem Zelt um, damit mein Nachbar in Ruhe weiter sein Zelt unterkellern kann, er hat nämlich gerade wieder die Arbeit aufgenommen.